Ausbildung
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie / Psychoanalyse

Konzept der Gruppenpsychotherapie in der Dynamischen Psychiatrie

Die analytische Gruppenpsychotherapie der Dynamischen Psychiatrie, wie sie die Deutsche Akademie für Psychoanalyse (DAP) e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Gruppendynamik und Gruppenpsychotherapie (DGG) e.V. seit 1969 praktiziert und lehrt, beruht auf der von Günter Ammon entwickelten Behandlungsmethodik, die ihrerseits in Auseinandersetzung  mit den Gruppenkonzepten J.L. Morenos und H.S. Foulkes und der Gruppendynamik K. Lewins gründet.

Folgende Prinzipien stehen im Mittelpunkt der Arbeit:

  • Stringente Berücksichtigung der je aktuellen Gruppendynamik der Gruppe und der GruppenteilnehmerInnen
  • Arbeit sowohl mit den einzelnen Gruppenmitgliedern als auch der ganzen Gruppe
  • Arbeit mit der Naturwüchsigkeit des sich entwickelnden Gruppenprozesses, d.h. Verzicht auf manipulative Techniken
  • Arbeit mit gesunden Anteilen und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Arbeit mit Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand
  • Erkennen und Durcharbeiten der krankmachenden, verinnerlichten Beziehungserfahrungen
  • (Re-)Integration abgespaltener Persönlichkeitsaspekte und Bedürfnisse

Die Arbeit findet in grundsätzlich heterogen zusammengesetzten Patientengruppen statt, die in ihrer zeitlichen Struktur slow open konzipiert sind, d.h. die Aufnahme neuer TeilnehmerInnen und die Verabschiedung von TeilnehmerInnen finden kontinuierlich statt.

Es startet ein neuer Theorieblock für die Theoriestunden.